Terms of service
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Leistungen im Bereich Werbung, Webdesign und E-Commerce · Stand: 30. Oktober 2026
Spryng-Shop e.U., auftretend unter der Bezeichnung ansum-media Schmiedstraße 22, 4591 Molln, Österreich Firmenbuchnummer: FN616339g, Firmenbuchgericht: Landesgericht Steyr · UID: ATU80123616 E-Mail: info@onlineshop-aufbau.com · Website: onlineshop-aufbau.com
Im Folgenden „Agentur". Vertragspartner der Agentur ist der „Kunde".
1. Geltung und Vertragsabschluss
1.1. Diese AGB gelten für alle Angebote, Verträge und Leistungen der Agentur, insbesondere für Konzeption, Gestaltung und Umsetzung von Onlineshops und Websites, Beratung, Anbindungen, Betreuung sowie Werbe- und Marketingleistungen.
1.2. Die AGB richten sich primär an Unternehmer (B2B). Für Verbraucher im Sinne des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG) gilt ergänzend Punkt 16; soweit dort Abweichendes bestimmt ist, geht dieser Punkt vor.
1.3. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Agentur ihnen ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat. Das gilt auch dann, wenn die Agentur ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
1.4. Angebote der Agentur sind freibleibend und gelten, sofern nichts anderes angegeben ist, 14 Tage ab Angebotsdatum. Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder elektronische Annahme des Angebots durch den Kunden oder durch Auftragsbestätigung der Agentur zustande. Schriftlich bedeutet auch per E-Mail.
1.5. Diese AGB werden dem Kunden vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt, z. B. als Link oder Anhang zum Angebot, und können dort gespeichert und ausgedruckt werden. Mit der Beauftragung erklärt der Kunde, sie zur Kenntnis genommen zu haben und anzuerkennen.
2. Leistungsumfang
2.1. Umfang und Inhalt der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Typische Leistungen sind: Konzept und Beratung, Design, Einrichtung und Anpassung von Shopify-Shops, Produkt- und Inhaltsanlage, Anbindung von Zahlungs-, Versand-, Warenwirtschafts- und Buchhaltungssystemen, Betreuung und Weiterentwicklung sowie Werbekampagnen (z. B. Google Ads).
2.2. Die Agentur erbringt ihre Leistungen nach dem Stand der Technik und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Unternehmers. Sie ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Dritter (Subunternehmer, Freelancer) zu bedienen.
2.3. Leistungen, die im Angebot nicht ausdrücklich enthalten sind, schuldet die Agentur nicht. Das gilt insbesondere für Rechtsberatung, Steuerberatung, Texterstellung, Fotografie, Übersetzungen und laufende Datenpflege, sofern sie nicht ausdrücklich beauftragt wurden.
2.4. Wünscht der Kunde nach Auftragserteilung Änderungen oder Erweiterungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen, werden diese als Zusatzleistung gesondert angeboten und nach dem vereinbarten Stundensatz bzw. Angebot vergütet. Die Agentur ist nicht verpflichtet, Zusatzleistungen ohne vorherige Einigung über Aufwand und Preis zu erbringen.
3. Mitwirkungspflichten des Kunden
3.1. Der Kunde stellt der Agentur rechtzeitig und kostenlos alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge und Entscheidungen zur Verfügung (z. B. Logos, Texte, Bilder, Produktdaten, Zugangsdaten zu Shopify, Domain, Google-Konten und angebundenen Systemen).
3.2. Der Kunde ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und rechtliche Zulässigkeit der von ihm gelieferten Inhalte verantwortlich. Er sichert zu, dass er über die erforderlichen Rechte (Urheber-, Marken-, Bild- und Persönlichkeitsrechte) verfügt und dass die Verwendung Rechte Dritter nicht verletzt.
3.3. Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch verspätete, unvollständige oder fehlerhafte Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen zu seinen Lasten. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend. Der dadurch entstehende Mehraufwand wird gesondert verrechnet.
3.4. Der Kunde bleibt Inhaber seiner Konten (z. B. Shopify, Domain, Google). Er stellt der Agentur die für die Arbeit nötigen Zugriffsrechte bereit und ist für deren Verwaltung verantwortlich.
4. Termine und Fristen
4.1. Termine und Lieferfristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. Sonst handelt es sich um unverbindliche Planwerte.
4.2. Bei Verzögerungen aus Gründen, die die Agentur nicht zu vertreten hat (z. B. Verzögerung der Kundenfreigabe, Ausfall von Plattformen, höhere Gewalt), verlängern sich Fristen angemessen.
5. Freigaben und Abnahme
5.1. Der Kunde prüft Entwürfe, Konzepte und Zwischenergebnisse unverzüglich und gibt sie schriftlich frei oder nennt konkrete Änderungswünsche. Mit der Freigabe übernimmt der Kunde die Verantwortung für Inhalt und Richtigkeit der freigegebenen Teile.
5.2. Nach Fertigstellung (Launch-Bereitschaft) wird dem Kunden die Leistung zur Abnahme bereitgestellt. Sie gilt als abgenommen, wenn der Kunde nicht binnen 5 Tagen schriftlich wesentliche Mängel rügt oder wenn er die Leistung produktiv nutzt, insbesondere den Shop veröffentlicht.
5.3. Im Preis enthalten sind eine Korrekturschleifen je Entwurf bzw. Leistungsabschnitt, sofern im Angebot nichts anderes angegeben ist. Weitere Korrekturen werden nach Aufwand verrechnet.
6. Honorar, Preise und Zahlung
6.1. Alle Preise verstehen sich in Euro und, wenn nicht anders angegeben, netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Oder unter dem Gesetz der Kleinunternehmerregelung.
6.2. Die Agentur ist berechtigt, nach Auftragserteilung eine Anzahlung von 50 % zu verrechnen sowie Teilrechnungen nach Leistungsfortschritt zu legen. Der Beginn der Arbeiten kann von der Bezahlung der Anzahlung abhängig gemacht werden.
6.3. Rechnungen sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, binnen 7 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 456 UGB sowie der Ersatz notwendiger und zweckentsprechender Betreibungskosten, insbesondere Mahnspesen von € 10 je Mahnung.
6.4. Der Kunde ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen behaupteter Gegenforderungen zurückzuhalten oder aufzurechnen, es sei denn, die Gegenforderung ist von der Agentur anerkannt oder gerichtlich festgestellt.
6.5. Bei laufenden Verträgen (z. B. Betreuung, Wartung) ist die Agentur berechtigt, das Entgelt an die Entwicklung des von der Statistik Austria veröffentlichten Verbraucherpreisindex (VPI) anzupassen. Maßgeblich ist die Veränderung seit Vertragsabschluss bzw. der letzten Anpassung.
6.6. Fremdkosten (z. B. Shopify-Abonnement, Apps, Themes, Domains, Schriften, Stockmaterial, Zahlungsgebühren) sind im Honorar nur enthalten, wenn dies im Angebot ausdrücklich steht. Sie werden vom Kunden direkt getragen oder von der Agentur weiterverrechnet.
7. Drittanbieter und Plattformen
7.1. Die Agentur nutzt und integriert Plattformen und Dienste Dritter, insbesondere Shopify, Google, Zahlungs- und Versanddienstleister sowie Apps. Für deren Verfügbarkeit, Funktionsumfang, Preise und Bedingungen sowie für Änderungen daran ist die Agentur nicht verantwortlich.
7.2. Die Nutzungsbedingungen der Drittanbieter gelten zusätzlich. Soweit der Kunde mit Drittanbietern selbst Verträge abschließt, ist er an diese gebunden.
7.3. Die Agentur haftet nicht für Ausfälle, Sperren, Kontoeinschränkungen oder Richtlinienänderungen von Drittplattformen, es sei denn, sie hat diese durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz verursacht.
8. Werbung und Kampagnen
8.1. Werbebudgets (z. B. Google-Ads-Mediabudget) werden, sofern nichts anderes vereinbart ist, direkt vom Kunden an die Werbeplattform bezahlt und sind im Agenturhonorar nicht enthalten.
8.2. Die Agentur schuldet die sorgfältige Konzeption, Einrichtung und Betreuung der Kampagnen, nicht einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Zusagen zu Reichweite, Klicks, Anfragen, Umsatz oder Rankings sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als Garantie vereinbart wurden.
8.3. Der Kunde ist für die Richtigkeit und Zulässigkeit seiner Produkt- und Leistungsangaben sowie der Werbeaussagen verantwortlich. Die Agentur prüft Inhalte in zumutbarem Umfang auf offensichtliche Rechtsverstöße, ist aber nicht zu einer umfassenden wettbewerbs-, marken-, urheber-, medien- oder datenschutzrechtlichen Prüfung verpflichtet. Der Kunde sollte kritische Aussagen vorab rechtlich prüfen lassen.
8.4. Hält der Kunde die Agentur wegen Inhalten, die er geliefert oder freigegeben hat, für einen Rechtsverstoß verantwortlich, stellt er sie von Ansprüchen Dritter frei und ersetzt ihr die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung.
9. Rechtliche Texte und Rechtsberatung
Die Agentur erbringt keine Rechtsberatung. Texte wie Impressum, AGB, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrung oder Cookie-Einwilligungen sind, soweit die Agentur sie bereitstellt oder einbindet, unverbindliche Vorlagen bzw. technische Einbindungen. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, dass diese Texte und sein Shop den für sein Unternehmen geltenden rechtlichen Anforderungen entsprechen, und sollte sie rechtlich prüfen lassen.
10. Urheberrecht und Nutzungsrechte
10.1. Alle Leistungen der Agentur (Konzepte, Entwürfe, Designs, Texte, Code, Anpassungen) sind urheberrechtlich geschützt. Die Rechte daran verbleiben bei der Agentur, soweit sie nicht nach diesem Punkt auf den Kunden übergehen.
10.2. Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das einfache, nicht ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, die gelieferten Leistungen für den vereinbarten Zweck, insbesondere für den Betrieb seines Shops und seiner Website, zu nutzen. Eine Bearbeitung durch Dritte ist für diesen Zweck zulässig. Eine darüber hinausgehende Nutzung, Weitergabe oder Verwertung bedarf der Zustimmung der Agentur.
10.3. Bis zur vollständigen Bezahlung bestehen keine Nutzungsrechte. Die Agentur darf Zugänge bis dahin beschränken.
10.4. Themes, Apps, Schriften, Bilder und sonstige Komponenten Dritter unterliegen den jeweiligen Lizenzbedingungen. Dem Kunden werden daran nur die Rechte eingeräumt, die der jeweilige Lizenzgeber gewährt. Bei laufenden Lizenzgebühren trägt diese der Kunde.
10.5. Die Agentur darf das Projekt, sofern der Kunde nicht widerspricht, als Referenz nennen und abbilden, auch auf ihrer Website und in Marketingmaterial. Vertrauliche Informationen bleiben davon ausgenommen.
11. Gewährleistung
11.1. Die Gewährleistungsfrist beträgt 2 Monate ab Übergabe bzw. Abnahme. Die Vermutung der Mangelhaftigkeit nach § 924 ABGB ist ausgeschlossen. Der Kunde muss das Vorliegen des Mangels zum Zeitpunkt der Übergabe beweisen.
11.2. Mängel sind unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen nach Entdeckung, schriftlich und nachvollziehbar zu rügen. Danach gilt die Leistung als genehmigt.
11.3. Die Agentur behebt Mängel nach ihrer Wahl durch Verbesserung oder Austausch innerhalb angemessener Frist. Preisminderung oder Wandlung kann der Kunde erst verlangen, wenn die Verbesserung fehlschlägt oder unmöglich ist.
11.4. Kein Mangel liegt vor bei Beeinträchtigungen, die auf Änderungen von Drittplattformen, auf Eingriffe des Kunden oder Dritter in den Shop, auf fehlerhafte Kundeninhalte oder auf Browser- und Endgeräteeigenheiten beruhen, soweit diese nicht üblichen Anforderungen entsprechen.
12. Haftung
12.1. Die Agentur haftet für Schäden, die sie vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, ausgenommen bei Personenschäden und bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Im letzteren Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischen Schaden begrenzt.
12.2. Die Haftung der Agentur ist der Höhe nach mit 0€ begrenzt, soweit gesetzlich zulässig.
12.3. Die Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare Schäden und Folgeschäden sowie für Datenverlust ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Der Kunde ist für regelmäßige Sicherungen seiner Daten selbst verantwortlich, sofern keine Datensicherung als Leistung vereinbart wurde.
12.4. Schadenersatzansprüche verjähren, soweit gesetzlich zulässig, binnen [einem Jahr] ab Kenntnis von Schaden und Schädiger. Die Beweislast für ein Verschulden der Agentur liegt beim Kunden.
12.5. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
13. Datenschutz
13.1. Beide Parteien halten die datenschutzrechtlichen Vorgaben, insbesondere die DSGVO und das DSG, ein. Wie die Agentur eigene Daten verarbeitet, beschreibt ihre Datenschutzerklärung.
13.2. Verarbeitet die Agentur im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten (z. B. Kundendaten im Shop, in angebundenen Systemen oder in Werbekonten), schließen die Parteien eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO ab. Bis dahin verarbeitet die Agentur diese Daten nur auf dokumentierte Weisung des Kunden und nur im erforderlichen Umfang.
13.3. Der Kunde ist für die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung in seinem Shop verantwortlich, insbesondere für Informationspflichten, Rechtsgrundlagen und Einwilligungen.
14. Vertraulichkeit
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Seite, die sie im Zuge der Zusammenarbeit erhalten, streng vertraulich und verwenden sie nur für den Vertragszweck. Die Pflicht gilt auch nach Vertragsende. Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder deren Offenlegung gesetzlich geboten ist.
15. Laufzeit, Kündigung und vorzeitige Beendigung
15.1. Projektverträge enden mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistung und Bezahlung.
15.2. Dauerschuldverhältnisse (z. B. Betreuung, Wartung, laufende Kampagnenbetreuung) werden auf unbestimmte Zeit geschlossen, wenn nichts anderes vereinbart ist. Sie können von beiden Seiten mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende schriftlich gekündigt werden. Mindestlaufzeit: 3 Monate.
15.3. Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund jederzeit mit sofortiger Wirkung auflösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die andere Partei trotz Nachfrist wesentliche Pflichten verletzt, mit Zahlungen im Verzug ist oder über ihr Vermögen ein Insolvenzverfahren eröffnet wird.
15.4. Bricht der Kunde ein Projekt vor Fertigstellung ab oder kündigt er ohne wichtigen Grund, hat die Agentur Anspruch auf Vergütung der bis dahin erbrachten Leistungen und der bereits entstandenen Fremdkosten sowie [auf einen pauschalen Aufwandsersatz von [x %] des noch offenen Honorars], soweit gesetzlich zulässig.
16. Besondere Bestimmungen für Verbraucher
16.1. Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des KSchG, gelten die Bestimmungen dieser AGB nur insoweit, als sie nicht zwingenden Verbraucherschutzvorschriften widersprechen. Haftungsausschlüsse und -beschränkungen sowie verkürzte Gewährleistungsfristen gelten gegenüber Verbrauchern nur im gesetzlich zulässigen Umfang. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
16.2. Schließt ein Verbraucher den Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen, steht ihm nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) grundsätzlich ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen zu. Darüber informiert die Agentur gesondert vor Vertragsabschluss mit einer Rücktrittsbelehrung. Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass die Agentur noch vor Ablauf der Rücktrittsfrist mit der Leistung beginnt, hat er bei Rücktritt einen anteiligen Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen zu zahlen. Bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlischt das Rücktrittsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen.
16.3. Punkte 5.2 (Abnahmefiktion), 6.4 (Aufrechnungsverbot), 11.2 (Rügefrist) sowie 15.4 (Pauschalierung) gelten gegenüber Verbrauchern nur, soweit sie im Einzelfall ausgehandelt wurden oder rechtlich zulässig sind.
17. Schlussbestimmungen
17.1. Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform. Das gilt auch für ein Abgehen von diesem Formerfordernis.
17.2. Änderungen dieser AGB werden Unternehmern mit angemessenem Vorlauf mitgeteilt. Sie gelten als vereinbart, wenn der Kunde nicht binnen [14 Tagen] schriftlich widerspricht. Auf diese Folge wird in der Mitteilung ausdrücklich hingewiesen.
17.3. Ist eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchsetzbar, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt jene als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt. Das gilt auch für Lücken.
17.4. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts. Für Verbraucher bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben, unberührt.
17.5. Erfüllungsort ist der Sitz der Agentur. Für Streitigkeiten mit Unternehmern ist das sachlich zuständige Gericht am Sitz der Agentur, [Ort], ausschließlich zuständig. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
17.6. Die Agentur kann diese AGB in elektronischer Form bereitstellen. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltende Fassung.
Stand: 30. Oktober 2026